Die richtige Verwendung eines Aktien Demokontos

Verwendung Aktien DemoMit einem Aktien Demokonto lässt sich ein wenig Börsenluft schnuppern, ohne dass man dabei in finanzieller Hinsicht ein Risiko eingehen müsste, denn man handelt bekanntlich nur mit Spielgeld. Natürlich bleiben dadurch Anspannung und Nervenkitzel auf der Strecke, was für viele Trader gerade den Reiz des Aktienhandels ausmacht. Dafür hat man aber die Möglichkeit sich ohne Geldeinsatz mit dem Börsenhandel zu beschäftigen und Erfahrungen zu sammeln, die für den Echtgeldhandel so wichtig sind.
Wenn man ein Aktien Demokonto dafür nutzen möchte, dann ist es wichtig zu wissen, welche Ansprüche man an dieses stellen muss, um eine praxisorientierte Verwendung gewährleisten zu können.
Weiterführende Informationen zu Aktien Demokonten können Sie hier finden.

Aktienhandel in der Demo

Im Handel gibt es eine Regel, die besagt, dass man nie ein Finanzinstrument nutzen sollte, welches man nicht zur Gänze versteht. Bei Aktien sollte die Sache eigentlich relativ simpel sein, denn mit Aktien kauft man Anteile an einer Firma, normalerweise einer AG. Ist die wirtschaftliche Entwicklung der Firma gut und ebenso die Zukunftsaussichten, so wird der Wert der Firma und somit der Aktienkurs steigen. Das führt dazu, dass msn, wenn man möchte, seine Anteile nun zu einem höheren Preis verkaufen kann als zu welchem man sie gekauft hat. Die Differenz, abzüglich der anfallenden Gebühren, ist dann der Gewinn des Traders.
Eine weitere, interessante Gewinnmöglichkeit bietet bei Aktien aber auch die jährliche Ausschüttung von Dividenden. Das ist ein Gewinnanteil, der an die Aktionäre, also all jene die Anteile an der Firma in Form von Aktien besitzen, ausgeschüttet wird.
Viele Trader nutzen eine Dividendenstrategie um ein passives Einkommen zu erzielen, indem sie Anteile von Firmen kaufen, welche immer möglichst hohe Dividenden ausschütten.
Für den Handel in der Demo ist es wichtig, dass das Aktien Demokonto auch diese Dividendenausschüttung berücksichtigt, da nur auf diese Weise reale Bedingungen gegeben sind und man auch solche Eventualität in seine Strategie an der Börse miteinbeziehen kann.

Gebühren als Handelsfaktor

So simpel sich der Aktienhandel auch gebärdet, so gefährdet sind Anfänger die Kosten desselbigen zu unterschätzen. Sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf fallen Gebühren an, die man in seiner Strategie unbedingt berücksichtigen sollte. Mitunter können diese durchaus beträchtlich sein und es dauert seine Zeit bis das durch die Kosten entstandene Minus, durch eine gute Kursentwicklung zum Plus wird. Darüber hinaus darf dann auch nicht vergessen, dass beim Verkauf noch einmal eine Gebühr fällig wird, die das Ergebnis noch etwas trübt. Für den Trader in einem Aktien Demokonto ist es natürlich entscheidend, dass dort bereits diese Gebühren berücksichtigt werden, denn nur so kann man ja schlussendlich sagen, wie viel Gewinn man wirklich erzielt hat; auch wenn es sich nur um Spielgeld handelt. Das Demokonto soll aber schließlich dazu dienen sich auf den Echtgeldhandel vorzubereiten und das ist professionell nur möglich, wenn auch die Kosten für den Aktienhandel nicht vergessen werden.

Weitere Formen des Aktienhandels

Neben dem klassischen Aktienhandel (kaufen und dann zu einem besseren Kurs verkaufen) gibt es auch noch andere Formen, wie man mit dem Kurs von Aktien Geld verdienen kann.
Zunächst wären da einmal sogenannte Leerkäufe. Diese beschreiben eine Möglichkeit auch mit fallenden Kursen von Aktien Geld zu verdienen. Dabei werden Aktien verkauft, die man eigentlich gar nicht besitzt, um dann dieses Defizit mit einem Aktienkauf zu einem anderen Kurs wieder wettzumachen. Weil man ja verkauft hat und zu einem schlechteren Kurs sozusagen wieder gekauft hat, hat man mit einem Kursverlust der Aktie Gewinn erzielt.
CFDs, oder in Deutsch Differenzkontrakte, bieten die Möglichkeit rein auf den Kurs einer Aktie zu spekulieren, ohne dabei etwas zu erwerben oder zu verkaufen. Dabei schließt man einfach mit dem CFD Broker einen Vertrag darüber, dass der Gewinn oder Verlust, den man durch Eröffnen und Schließen einer Position (entspricht dem Kaufen und Verkaufen) erzielt hat, in echtem Geld aufgewogen, sprich realisiert wird. Weiter kann man hier auch Hebel zum Einsatz bringen, welche das vom Trader eingebrachte Kapital virtuell vervielfachen, damit Kursbewegungen größere Auswirkungen haben. So werden beispielweise auch Tradingstile, wie das sogenannte Daytrading, also der Kauf und Verkauf bzw. Öffnen und Schließen einer Position innerhalb eines Tages, rentabel.